Praxis-News

Die Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) wird novelliert – für den Notdienst

Viele Kliniken haben ihre Klinikzulassung zurück- und damit den Notdienst aufgegeben. Der Hintergrund ist das neue Arbeitszeitgesetz, das vom Gesetzgeber auch konsequent durchgesetzt wird.
Es war bislang üblich, dass  Tierärzte und TFAs die Notdienste mitleisten mussten und dafür in vielen Fällen weder eine ausreichende Vergütung noch einen Freizeitausgleich erhalten haben.
Seitdem das Arbeitszeitgesetz auf Einhaltung überprüft und Verstöße mit empfindlichen Strafen (bis zu  50.000 EUR) belegt werden, haben zunehmend mehr Kliniken den Notdienst aufgegeben. Um die Vorgaben des Arbeitszeitgesetzes zu erfüllen, wird wesentlich mehr Personal benötigt, das wiederum bezahlt werden muss.
Der Gesetzgeber hat die Notlage erkannt und  eine Novellierung der GOT für den Notdienst auf den Weg gebracht.

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Die Tiermedizin ist im UMBRUCH – ein unsichtbarer Prozeß

Liebe Kunden;

Die Tiermedizin ist im UMBRUCH.
Ich habe bereits in mehreren Artikeln darüber berichtet. Die neuen BIG PLAYER heissen Anicura (Mars) und Evidensia (Nestlé). Zusätzlich sind noch viel andere kleinere Investoren hinzugekommen. Diese Investoren haben in den letzten Jahren Praxen und Kliniken aufgekauft und betreiben diese nun als Investitionsvehikel in ganz Europa. In manchen Gebieten Deutschlands sind nahezu alle größeren Kliniken nicht mehr im Privatbesitz

Ich darf ein bekanntes Zitat abwandeln:
"In ganz Europa ist die Tiermedizin von Investoren besetzt! In ganz Europa?"
NEIN - in Deutschland hat sich eine bislang kleine Gruppe von Tierärzten entschlossen, energisch Widerstand zu leisten.

Daher haben wir im Mai diesen Jahres die "GESELLSCHAFT FÜR FREIE TIERMEDIZIN" gegründet.

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Neue Zahlungsoptionen

In den letzten Jahren sind die Kosten für Tierbesitzer z.T deutlich gestiegen.
Das liegt zum Einen an den höheren Lohn- und Nebenkosten, zum Anderen sind auch medizinische Leistungen höherwertig und teurer geworden.
Zahnbehandlungen bei der Katze erreichen z.B leicht den Bereich von > 700 EUR.
In unserer Praxis hat z.B eine High Definiton Computertomografie das Spektrum und die Diagnostik zusätzlich wesentlich erweitert und für sehr viele Patienten signifikant verbessert. Die Abschätzung der Prognose und auch in vielen Fällen die Diagnose sind durch diese Technik erst fundiert möglich geworden.

Das Problem:
Leider ist es nicht nur für uns, sondern für die meisten Tierarztpraxen und Tierkliniken nicht möglich, Rechnungen für Behandlungen zu stunden oder Ratenzahlungen an zu bieten.

Auch bei uns muss man seine Rechnung stets taggleich nach der Behandlung in Bar oder per EC bezahlen.

Für einige Kunden stellt dies bei höheren Kosten manchmal ein Problem dar. Entweder, weil das Geld auf einen Schlag tatsächlich fehlt oder auch weil die Versicherung den Betrag erst innerhalb einiger Tage erstattet.
Dieses Problem haben wir erkannt und nun eine Lösung dafür erarbeiten können.

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Unsere Mops- und Risikopatienten-Narkosen werden noch sicherer

Wir führen in unserer Praxis fast ausschließlich Inhalationsnarkosen durch. Dabei dürfen die Patienten das Narkosegas (Sauerstoff und Isofluran)  spontan atmen.
Immer wieder hat man jedoch übergewichtige Tiere oder vorallem brachycephale Rassen, die trotz guter Atemtätigkeit die Sauerstoffsättigung nicht gut aufrechterhalten können. Da wir alle Narkosen personell und gleichzeitig maschinell überwachen, fällt  das natürlich sofort  auf.
Um den Sauerstoffmangel zu beheben und zu verhindern, haben wir bisher diese Patienten  manuell beatmet.

Sei einiger Zeit verwenden wir ein einfaches Zusatzbauteil - ein sogenanntes PEEP -Ventil.

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Für unsere Herzpatienten: Kardiologiesprechstunde

Seit 1.Oktober bieten wir für unsere Herzpatienten wieder eine regelmäßige, spezielle Kardiologiesprechstunde
jeweils
Dienstags und Donnerstags von 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr
in der Praxis an.
Ansprechpartnerin ist Fr. Dr. Nadine Quick.
Sie hat Ihre Dissertation an der Abteilung für Kardiologie an der LMU in München angefertigt.
Zudem ist Fr. Dr. Quick als Instruktorin für Kardiologie für verschiedene Organisationen in der Weiterbildung für Tierärzte tätig.
Ich freue mich sehr, dass Sie nach 2 Jahren Pause wieder bei uns im Team ist.
Vita Dr. Nadine Quick

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Orale Antiparasitika – Ein Segen?

Seit einigen Monaten sind Tabletten verfügbar, die einen Schutz vor Zecken bieten. Im Internet werden diese Medikamente zum Teil hoch emotional und kontrovers diskutiert.
Warum wir diese Medikamente jedoch nur sehr selten verordnen, will ich hier kurz darstellen:

Nexguard®, Bravecto®, Simparica® und Credelio® sind die Vertreter dieser neuen Art von Antiparasitika. Sie werden als Tabletten verabreicht und bieten einen Schutz von 4 Wochen bzw. 3 Monaten (Bravecto®) nach Tabletteneinnahme.
Sie stellen damit eine Alternative zu den Halsbändern und Spot-On Präparaten dar und sind in der Anwendung "einfacher".

Allerdings stellen sich mir hier doch einige Fragen:

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Erhebliche Veränderungen in der (Tier-)medizinischen Patientenversorgung nehmen Ihren Lauf

Augen auf beim Tierarztbesuch

Finanzinvestoren betätigen sich seit Langem auf dem tiermedizinischen Markt.

Seit einigen Jahren schon ist die Tiermedizin in den Fokus von Finanzinvestoren geraten.
"Anicura", "Evidensia" heissen diese und sind Investoren, die in den vergangenen Jahren vornehmlich Tierkliniken aufgekauft haben. "Anicura" wurde zuletzt an "Mars Petcare" verkauft, zu dem auch Marken wie "Royal Canin", "Iams", "Eukanuba" u.v.a.m. gehören.

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Reisebestimmungen für Welpen

Aus gegebenem Anlass möchten wir auf eine wichtige Regelung für den Transport von Tieren innerhalb der EU hinweisen:

Die Regelung, dass Welpen (Hunde, Katzen, Frettchen) im Alter von weniger als 12 Wochen nur in Begleitung des Muttertieres innerhalb der EU über die Grenzen reisen dürfen ist weggefallen.

Welpen dürfen erst im Alter von 15 Wochen über die Grenzen reisen und auch nur dann, wenn:

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