Mai 2020

SARS-CoV2: Kontakt zu Haustieren einschränken?

SARS-CoV, SARS-CoV-2 und MERSCoV sind zwischen Tier und Mensch übertragbare Infektionserreger, die von ihnen hervorgerufenen Infektionen gehören somit zu den Zoonosen

Ungeklärt ist, ob SARS-CoV-2 direkt von Fledermäusen auf Menschen übertragen wurde oder ein tierischer Zwischenwirt eine Rolle bei der frühen Übertragung auf den Menschen gespielt hat. 

Der Kontakt gesunder Personen zu Haustieren muss nach den derzeitig verfügbaren Informationen aus Sicht des Friedrich-Loeffler-Instituts nicht eingeschränkt werden. Allerdings ist es als allgemeine Vorsichtsmaßnahme immer ratsam, grundlegende Prinzipien der Hygiene zu beachten, wenn man mit Tieren in Kontakt kommt (z. B. Hände gründlich mit Seife waschen).

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SARS-CoV-2: Ansteckung für Hunde und Katzen?

„Bisher gibt es keinen wissenschaftlich belegbaren Hinweis auf eine epidemiologisch relevante Infektion von Hunden durch infizierte Personen“, so das Friedrich-Löffler-Institut (FLI), Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit. 

Bei zwei Hunden aus unterschiedlichen Haushalten mit SARS-CoV-2 infizierten Personen in Hong Kong wurde genetisches Material des Erregers entdeckt, in einem Fall wurde auch infektiöses Virus nachgewiesen. Beide Hunde zeigten keine Krankheitssymptome. Eine erste Studie aus China und die beiden Einzelfälle aus Hong Kong weisen auf eine geringe Empfänglichkeit von Hunden für SARS-CoV-2 hin.

Können sich Katzen und marderartige Tiere wie z.B. Frettchen bei infizierten Personen anstecken?

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Buchtipp: Beschäftigung für Hunde

Langeweile im Hundealltag? Liane Rauch kennt das Gegenmittel: hundgerechte Spiele, die man immer und überall, ohne großen Platz- oder Materialaufwand mit jedem Vierbeiner durchführen kann. Ob Schachtel-, Korken-, Flaschen- oder Geometrie-Spiele: Hier ist für jeden Hund was dabei – egal, ob jung, alt oder gehandicapt. Im Buch erfährt der Leser, wie er anhand von verschiedenen Tests herausfinden kann, wozu der Hund fähig ist. So ist es dann auch möglich, die Spiele nach den Bedürfnissen des Hundes zu variieren. 

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SARS-CoV-2 : Änderungen für Tierbesitzer

Im Umgang mit dem neuen Coronavirus SARSCoV-2 haben Tierarztpraxis und Tierkliniken ihren betrieblichen Ablauf umstellen müssen – zum Schutz für die Tierbesitzer und die Mitarbeiter. Die meisten Betriebe führen z.B. derzeit ausschließlich eine Terminsprechstunde. Im Zentralen geht es darum, die unvermeidliche Krankheitswelle abzuflachen (engl. „flatten the curve“). Zudem soll möglichst viel Personal gesund bleiben, damit die medizinische Versorgung der Haustiere aufrecht erhalten werden kann. 

Die Schweizerische Vereinigung für Kleintiermedizin hat deshalb eine Reihe von Empfehlungen veröffentlicht – zur Eindämmung von SARS-CoV-2:

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Kater Elvis erzählt: Zauberwort „Quarantäne“

Endlich: Ich habe mein Frauchen für mich alleine! Was habe ich alles angestellt: Mein Fell frisiert, Karate-Sprünge geübt, Pediküre betrieben, Klorollen aufgewickelt. Alles nur, um sie zu beeindrucken. Und jetzt? Kommt so ein Virus daher, ein kleines hässliches Ding – und mein Frauchen ist dauerhaft im Homeoffice, steht derzeit ständig zur Verfügung, spielt mit mir ausgiebig ... Sogar die ganze Welt hat momentan mehr Zeit für ihre Haustiere! Scharen von Katzen, Hunde, Kaninchen, Meerschweinchen, Frettchen, Hamster: Alle atmen gemeinsam auf. 

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