Wenn Tierfreunde ihr Kaninchen gesund ernähren wollen, sollten sie darauf achten, Frischfutter zu verwenden. Die im Zoo-Fachhandel üblichen Leckerlis wie Joghurt-Drops, Ringe oder Knabberstangen sind völlig überflüssig. Kaninchen-Halter sollten lieber zwei bis drei Mal die Woche Obst anbieten.
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Vorsorgeuntersuchungen beim Hund und bei der Katze
Eine Altersvorsorge bei Tieren beginnt nicht im Alter! Das bedeutet, dass zwei bis drei Jahre, bevor ein Tier zu den Senioren gehört, mit der jährlichen geriatrischen Vorsorge begonnen werden sollte. Der Grund: Normalwerte der Untersuchungen sind als Vergleichswerte bedeutsam, sodass der Tierarzt individuelle Abweichungen vom Gesundheitszustand sofort erkennen kann. Denn eine Vielzahl von Erkrankungen sind bei einer Früherkennung viel einfacher und ohne großen finanziellen Aufwand in den Griff zu bekommen.
Weiter lesenDürfen Hunde Trauben essen?
Dürfen Hunde Trauben essen? Kurz gesagt: Nein.
Dass es nach der Verfütterung von Weintrauben oder Rosinen zu Vergiftungserscheinungen bei Hunden, aber auch bei Katzen kommen kann, wissen viele Tierbesitzer. Magenkrämpfe, Erbrechen und Durchfall gehören zu den häufigsten Symptomen. Doch dass bestimmte Mengen schnell zu Nierenversagen und zum Tod des Tieres führen können, wissen immer noch wenige.
Weiter lesenErkältung beim Hund vorbeugen – Beginn der kalten Jahreszeit
Balu schaut niedergeschlagen aus. Direkt zu Beginn der kalt-feuchten Jahreszeit hat der Rüde sich eine Bronchitis eingefangen. In den kommenden Monaten ist es schnell geschehen, dass sich Bello & Co. einen Virusinfekt einhandeln. So kann es zu Infektionen der Atemwege oder zu Magen-Darm-Erkrankungen kommen. Auch der „Zwingerhusten“, ein Komplex aus primär viralen und sekundären bakteriellen Infektionen der oberen Atemwege, gehört zu den möglichen Erkrankungen. Allerdings ist hier eine Impfung möglich.
Weiter lesenKastration des Kaninchens – was Tierhalter wissen sollten
Marie, das Kaninchenweibchen, verhält sich seltsam: Meist trägt sie Heu umher, ist unruhig und knurrt zuweilen. Sogar mit ihren Artgenossen versteht Marie sich nicht mehr, vertreibt sie vom Futternapf und zeigt sich ungesellig. Ist Marie schlecht drauf oder einfach etwas zickig? „Keineswegs. Marie zeigt alle Anzeichen einer Scheinschwangerschaft“, heißt es in der Tierarztpraxis. Eine Scheinschwangerschaft ist ein Symptom für krankhafte Gebärmutterveränderungen. Häufige Anzeichen sind Nestbau und Ausfluss, aber auch gesteigerte Angriffslust.
Weiter lesenHungerstreik bei der Katze ist gefährlich
Leonie mag ihr Futter nicht. Ein Schnuppern, dann wendet sie sich beleidigt ab. Katzenfreunde sollten genau darauf achten, wie lange ihre Samtpfote nichts frisst, denn nach mehreren Tagen kann es bereits zur sogenannten Leberlipidose (Fettlebersyndrom) kommen. Nahrungsmangel und fehlende Nährstoffe führen dazu, dass im Gewebe der Katze Fett aufgespalten wird. In der Leber wird das Fett gespeichert; es sammelt sich an, bis das Organ nicht mehr arbeiten kann. Meist hat die anfängliche Futterverweigerung eine andere Ursache, der man tierärztlich frühzeitig auf den Grund gehen sollte. Aber auch eine nicht gelungene Futterumstellung könnte zum Hungerstreik der Katze führen.
Weiter lesenHundekontakt: Nicht jeder Hund liebt Welpen!
Wer derzeit einen süßen, kleinen Welpen an seiner Seite hat, sollte bei Spaziergängen immer daran denken, dass es keinen generellen Welpenschutz gibt. Fremde Artgenossen zeigen sich meist tolerant, können sich aber auch von dem kleinen Vierbeiner belästigt fühlen und ihn mit Kneifen oder sogar Beißen maßregeln wollen. Das bedeutet: Der Kleine hat gegenüber fremden Hunden keinen „Freifahrtschein“.
Weiter lesenTägliche Kontrolle des Fells ist entscheidend
Besonders bei Kaninchen in der Außenhaltung kann es im Sommer passieren, dass das Gehege von Maden befallen wird – ein häufiges Problem in der warmen Jahreszeit. Schmeißfliegen, Goldfliegen und andere Fliegenarten legen ihre Eier am Kaninchen ab, vorwiegend am After, an verkoteten Stellen oder an kleinen Hautverletzungen der Tiere. Tierfreunde sollten deshalb gerade in den warmen bis heißen Monaten ihre Kaninchen täglich auf Maden kontrollieren. In nur wenigen Stunden bis Tagen schlüpfen die Maden aus ihren Eiern, fressen sich tief in die Haut und können große gesundheitliche Schäden anrichten. Bei täglicher Kontrolle erkennt man die kleinen weißen Fliegeneier auf der Haut des Tieres, und später treten die Maden als kleine weiße Würmer auf.
Weiter lesenWeiterhin unterschätzt: Lebensgefahr im Auto!
Leider gibt es immer noch Hundehalter, die allen Mantra-artigen Warnungen zum Trotz das Leben ihrer Tiere leichtfertig aufs Spiel setzen und ihre Hunde im Sommer im Pkw zurücklassen. Das Wageninnere heizt sich innerhalb weniger Minuten in der Sonne so auf, dass das Auto mit Innentemperaturen bis zu 70 Grad zum Backofen wird! Ein leicht geöffnetes Fenster oder ein Schälchen Wasser sind da völlig nutzlos. Auch ein Schattenparkplatz bringt nichts – die Sonne wandert, und schon eine halbe Stunde reicht, damit das Tier qualvoll an Überhitzung sterben kann. Besonders gefährdet sind kurzköpfige Rassen wie Möpse, Pekinesen oder Bulldoggen: Aufgrund ihrer besonderen Anatomie haben diese Hunde Probleme mit der Thermoregulation und können noch leichter einen Hitzekollaps bekommen.
Weiter lesenIhr Tier kann sich an einer Kühlmatte tödlich vergiften
Ganz klar: Wenn es warm wird für Hund, Katze und Kaninchen, wird immer von unten gekühlt – mit Hilfe von Fliesen oder nassen Tüchern. Niemals darf das Tier von oben abgedeckt werden, da sonst ein Hitzestau entstehen kann. Tierhalter benutzen gerne in der Wohnung, im Garten oder unterwegs eine Kühlmatte. Doch Vorsicht: Manche Kühlmatten enthalten Ethylenglycol. Schnell und manchmal unbemerkt wird die Matte beschädigt, und es tritt Flüssigkeit aus. Für Hunde und (Nasch-)Katzen ist die geruchlose, süßlich schmeckende Substanz verlockend – sie wird gerne aufgeschleckt. Ethylenglycol dient auch als Frostschutzmittel, und schon wenige Milliliter genügen, um ein Haustier tödlich zu vergiften.
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