Ja, Hunde dürfen Walnüsse essen, sofern sie frisch, ungesalzen, ungeschält und nicht schimmelig sind.
Ausgenommen davon ist die schwarze Walnuss (Juglans nigra). Sie kann bei manchen Hunden toxische Reaktionen verursachen.
Trotz aller Vorsicht, sollten Walnüsse nur in sehr geringen Mengen an Hunde verfüttert werden (kleine Hunde 1/2 Walnuss, große Hunde 1 Walnuss und nicht täglich!), denn sie sind einerseits sehr fettreich und können Durchfall oder Pankreatitis auslösen, zum anderen sind sie nur schwer verdaulich, was wiederum Magenprobleme verursachen kann.
Wichtig: Walnüsse, die draußen unter Bäumen liegen oder schon älter sind, können Schimmelpilze (Mykotoxine) enthalten.
Diese können für Hunde giftig sein und sogar Krampfanfälle auslösen. Deshalb NIEMALS Walnüsse geben, die man im Garten, Park oder im Wald findet.
Nüsse generell gelten als mineralstoffreich und reich an Vitaminen, Calcium, Kalium und reich an ungesättigten Fettsäuren, dennoch ist die Verfütterung an Hunde nicht ohne Risiko. Zwar können sie Übergewicht fördern und ungeübte Hunde könnten sich gefährlich verschlucken, aber dies sind nicht die primären Gründe.
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