April 2026

Wie wirkt Kortison beim Haustier?

Die meisten Tierbesitzer haben es bereits erlebt, dass ihr Haustier vorübergehend mit Kortison behandelt wurde. Künstliche Kortisone unterstützen den Körper dabei, verschiedene Arten von Entzündungen zu bekämpfen, etwa bei bestimmten Hautekzemen oder einigen Formen von Gelenkentzündungen. Sie wirken entzündungshemmend, lindern Juckreiz und können bestimmte allergische Symptome abschwächen. Häufig kommen sogenannte Kurzzeit-Kortisone zum Einsatz, die entweder injiziert oder in Tablettenform verabreicht werden und dafür sorgen, dass die Beschwerden zunächst abklingen. Gerade bei Allergien ist es jedoch wichtig, langfristig die Ursache zu ermitteln und gezielt zu behandeln.

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Myxomatose & RHD: Impfung nicht vergessen!

März und April gelten für Kaninchenbesitzer als die klassischen Impfmonate. In dieser Zeit wird in Tierarztpraxen und -kliniken in der Regel gegen Myxomatose geimpft, meist in einem halbjährlichen Rhythmus. Zusätzlich erfolgt die Impfung gegen RHD, auch als Chinaseuche bekannt, üblicherweise einmal jährlich. Darüber hinaus steht auch ein Impfstoff gegen Kaninchenschnupfen zur Verfügung.

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Tollwut bei Hunden aus dem Ausland

Anlässlich eines aktuellen Tollwutfalls bei einem Welpen in Rheinland-Pfalz mahnt die Bundestierärztekammer erneut zur Vorsicht bei der Aufnahme von Hunden aus dem Auslandstierschutz. Der betroffene Welpe aus Russland war laut Impfpass gegen Tollwut geimpft, dennoch muss nach derzeitigem Stand davon ausgegangen werden, dass entweder keine wirksame Impfung erfolgt ist oder der Eintrag im Impfpass gefälscht wurde. Obwohl Deutschland seit 2008 als tollwutfrei gilt und die Krankheit hierzulande kaum noch als reale Bedrohung wahrgenommen wird, stellt sie in vielen anderen Regionen der Welt weiterhin ein ernstes Gesundheitsrisiko dar. Der Präsident der Bundestierärztekammer, Holger Vogel, betont, dass dieser Fall deutlich zeige, wie schnell Tollwut wieder eingeschleppt werden könne. Besonders bei Hunden aus Ländern mit endemischem Tollwutvorkommen bestehe ein reales Risiko, vor allem dann, wenn Impfdokumente nicht zuverlässig seien.

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