Wer derzeit einen süßen, kleinen Welpen an seiner Seite hat, sollte bei Spaziergängen immer daran denken, dass es keinen generellen Welpenschutz gibt. Fremde Artgenossen zeigen sich meist tolerant, können sich aber auch von dem kleinen Vierbeiner belästigt fühlen und ihn mit Kneifen oder sogar Beißen maßregeln wollen. Das bedeutet: Der Kleine hat gegenüber fremden Hunden keinen „Freifahrtschein“.
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Tägliche Kontrolle des Fells ist entscheidend
Besonders bei Kaninchen in der Außenhaltung kann es im Sommer passieren, dass das Gehege von Maden befallen wird – ein häufiges Problem in der warmen Jahreszeit. Schmeißfliegen, Goldfliegen und andere Fliegenarten legen ihre Eier am Kaninchen ab, vorwiegend am After, an verkoteten Stellen oder an kleinen Hautverletzungen der Tiere. Tierfreunde sollten deshalb gerade in den warmen bis heißen Monaten ihre Kaninchen täglich auf Maden kontrollieren. In nur wenigen Stunden bis Tagen schlüpfen die Maden aus ihren Eiern, fressen sich tief in die Haut und können große gesundheitliche Schäden anrichten. Bei täglicher Kontrolle erkennt man die kleinen weißen Fliegeneier auf der Haut des Tieres, und später treten die Maden als kleine weiße Würmer auf.
Weiter lesenWeiterhin unterschätzt: Lebensgefahr im Auto!
Leider gibt es immer noch Hundehalter, die allen Mantra-artigen Warnungen zum Trotz das Leben ihrer Tiere leichtfertig aufs Spiel setzen und ihre Hunde im Sommer im Pkw zurücklassen. Das Wageninnere heizt sich innerhalb weniger Minuten in der Sonne so auf, dass das Auto mit Innentemperaturen bis zu 70 Grad zum Backofen wird! Ein leicht geöffnetes Fenster oder ein Schälchen Wasser sind da völlig nutzlos. Auch ein Schattenparkplatz bringt nichts – die Sonne wandert, und schon eine halbe Stunde reicht, damit das Tier qualvoll an Überhitzung sterben kann. Besonders gefährdet sind kurzköpfige Rassen wie Möpse, Pekinesen oder Bulldoggen: Aufgrund ihrer besonderen Anatomie haben diese Hunde Probleme mit der Thermoregulation und können noch leichter einen Hitzekollaps bekommen.
Weiter lesenIhr Tier kann sich an einer Kühlmatte tödlich vergiften
Ganz klar: Wenn es warm wird für Hund, Katze und Kaninchen, wird immer von unten gekühlt – mit Hilfe von Fliesen oder nassen Tüchern. Niemals darf das Tier von oben abgedeckt werden, da sonst ein Hitzestau entstehen kann. Tierhalter benutzen gerne in der Wohnung, im Garten oder unterwegs eine Kühlmatte. Doch Vorsicht: Manche Kühlmatten enthalten Ethylenglycol. Schnell und manchmal unbemerkt wird die Matte beschädigt, und es tritt Flüssigkeit aus. Für Hunde und (Nasch-)Katzen ist die geruchlose, süßlich schmeckende Substanz verlockend – sie wird gerne aufgeschleckt. Ethylenglycol dient auch als Frostschutzmittel, und schon wenige Milliliter genügen, um ein Haustier tödlich zu vergiften.
Weiter lesenKieferabszess beim Kaninchen: Kauen ist der wichtigste Job Ihres Kaninchens
Kieferabszesse können aufgrund genetisch bedingter Zahnfehlstellungen entstehen, doch häufig liegt die Ursache in einer falschen Ernährung der Kaninchen. Deshalb ist das Angebot von Heu-Raufen äußerst wichtig. Nur so können die Zähne ausreichend abgenutzt werden, da das Zahnwachstum bei Kaninchen lebenslang besteht. Ein gesunder Kaninchenhalter sollte daher gänzlich auf Kraftfutter oder „bunte Mischungen“ verzichten, da die Tiere sich sonst zu wenig am Heu bedienen. Erfolgt keine ausreichende Abnutzung, kaut das Tier regelrecht falsch.
Weiter lesenHerr Dr. Sommer, meine Tierkrankenversicherung bezahlt Ihre Rechnung nicht?! Sie müssen mir helfen?
Diese Frage hören wir immer wieder – mal freundlich-neugierig, mal verständlich frustriert. Wer eine Tierkrankenversicherung abschließt, erwartet auch Unterstützung, wenn das Tier krank wird. Doch manchmal zahlt die Versicherung nicht. Warum?
Weiter lesenKaninchen-Erkrankung: Erkennen, behandeln lassen
Kaninchen regelmäßig wiegen – das muss für Tierfreunde selbstverständlich sein. Denn oft ist ein Gewichtsverlust der Hinweis auf eine Erkrankung. Zum Beispiel kündigt sich so die Kokzidiose an, die manchmal auch starken Durchfall verursachen kann.
Weiter lesenBluthochdruck bei Katzen: Symptom für eine Erkrankung
Auch Hunde und Katzen leiden unter Blutdruckveränderungen. Wie beim Menschen können zu hoher (Hypertonie) oder zu niedriger Blutdruck (Hypotonie) auftreten. Beides kann lange unerkannt bleiben und ist gefährlich fürs Tier. Deshalb ist eine frühzeitige Diagnose wichtig.
Weiter lesenSommerthema: Auf Wunden im Fell achten!
Bei Kater Leo entdeckte Frauchen eine winzige verklebte Stelle im Fell. Sie war leicht geschwollen. „Ihre schnelle Reaktion hat Schlimmeres verhindert“, lobt die Tierärztin die Tierhalterin, weil sie ihren Kater frühzeitig in die Praxis gebracht hat. Bisswunden bei Katzen heilen in der Regel nicht aus. Schnell bildet sich ein eitriger Abszess. Abwarten ist keine Option – Bisswunden müssen immer und im Idealfall sofort in der Klinik/Praxis behandelt werden.
Weiter lesenHot Spots entdecken und früh behandeln
Werfen Sie beim Streicheln Ihres Vierbeiners immer einen prüfenden Blick auf seine Haut. Runde, rote, vielleicht schon nässende Stellen sind nicht so harmlos, wie sie zunächst aussehen. Abwarten sollten Sie nicht. Besuchen Sie so früh wie möglich Ihre Tierarztpraxis/Tierklinik. Besonders jetzt im Sommer – bei einem feucht-warmen Klima – entwickeln sich schnell Sommerekzeme, „Hot Spots“ oder feuchte Dermatitiden (Hautentzündungen).
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