News & Wissenswertes

Wie wirkt Kortison beim Haustier?

Die meisten Tierbesitzer haben es bereits erlebt, dass ihr Haustier vorübergehend mit Kortison behandelt wurde. Künstliche Kortisone unterstützen den Körper dabei, verschiedene Arten von Entzündungen zu bekämpfen, etwa bei bestimmten Hautekzemen oder einigen Formen von Gelenkentzündungen. Sie wirken entzündungshemmend, lindern Juckreiz und können bestimmte allergische Symptome abschwächen. Häufig kommen sogenannte Kurzzeit-Kortisone zum Einsatz, die entweder injiziert oder in Tablettenform verabreicht werden und dafür sorgen, dass die Beschwerden zunächst abklingen. Gerade bei Allergien ist es jedoch wichtig, langfristig die Ursache zu ermitteln und gezielt zu behandeln.

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Myxomatose & RHD: Impfung nicht vergessen!

März und April gelten für Kaninchenbesitzer als die klassischen Impfmonate. In dieser Zeit wird in Tierarztpraxen und -kliniken in der Regel gegen Myxomatose geimpft, meist in einem halbjährlichen Rhythmus. Zusätzlich erfolgt die Impfung gegen RHD, auch als Chinaseuche bekannt, üblicherweise einmal jährlich. Darüber hinaus steht auch ein Impfstoff gegen Kaninchenschnupfen zur Verfügung.

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Tollwut bei Hunden aus dem Ausland

Anlässlich eines aktuellen Tollwutfalls bei einem Welpen in Rheinland-Pfalz mahnt die Bundestierärztekammer erneut zur Vorsicht bei der Aufnahme von Hunden aus dem Auslandstierschutz. Der betroffene Welpe aus Russland war laut Impfpass gegen Tollwut geimpft, dennoch muss nach derzeitigem Stand davon ausgegangen werden, dass entweder keine wirksame Impfung erfolgt ist oder der Eintrag im Impfpass gefälscht wurde. Obwohl Deutschland seit 2008 als tollwutfrei gilt und die Krankheit hierzulande kaum noch als reale Bedrohung wahrgenommen wird, stellt sie in vielen anderen Regionen der Welt weiterhin ein ernstes Gesundheitsrisiko dar. Der Präsident der Bundestierärztekammer, Holger Vogel, betont, dass dieser Fall deutlich zeige, wie schnell Tollwut wieder eingeschleppt werden könne. Besonders bei Hunden aus Ländern mit endemischem Tollwutvorkommen bestehe ein reales Risiko, vor allem dann, wenn Impfdokumente nicht zuverlässig seien.

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Zahnpflege beim Haustier: Wie bleiben die Zähne möglichst lange top?

Gesunde Zähne sind auch bei Haustieren von zentraler Bedeutung. Daher sollte das Gebiss eines Hundes von Anfang an regelmäßig tierärztlich kontrolliert werden. Besonders nach dem Zahnwechsel im Junghundealter lässt sich so frühzeitig erkennen, ob möglicherweise verbliebene Milcheckzähne entfernt werden müssen. Die Zahnprobleme von Hunden ähneln denen des Menschen, daher ist die Zahnpflege beim Haustier unerlässlich: Futterreste bleiben an den Zähnen haften und bieten Bakterien ideale Bedingungen zur Vermehrung. Es bildet sich ein weicher Belag, die sogenannte Plaque, an dem sich Mineralstoffe aus dem Speichel anlagern. Dadurch entsteht schließlich harter, sichtbarer Zahnstein.

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Ihre Erkältung kann sich auf Ihr Tier übertragen

Allgemein ist bekannt, dass Erkältungskrankheiten durch unterschiedliche Bakterien und Viren ausgelöst werden. Was jedoch viele nicht wissen: Auch Kaninchen können sich beim Menschen anstecken. Wenn Sie als Halter selbst an einer Erkältung, einer Streptokokken-Infektion oder einer Mandelentzündung leiden, besteht die Gefahr, dass sich Ihr Tier infiziert. So schwer es auch fallen mag, sollten Sie Ihre Kaninchen in dieser Zeit möglichst einige Tage nicht anfassen. Ist die Versorgung dennoch notwendig, sollte dabei besonders auf gründliche Hygiene geachtet werden.

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Meerschweinchen Gesundheit: Tipps, die dem Tierhalter helfen

Meerschweinchen sind wahre Magier, wenn es darum geht, schwere Erkrankungen zu verschleiern. In freier Wildbahn hilft ihnen dieses Verhalten, nicht sofort von ihren Feinden als Opfer ausgespäht zu werden.

In der Kleintierhaltung kann dieses Verhalten jedoch Probleme bereiten. Für Besitzer von Meerschweinchen und anderen Kleintieren wie Kaninchen ist es oft schwer zu erkennen, ob es den Tieren tatsächlich gut geht. Aus tierärztlicher Sicht lässt sich das Wohlbefinden eines Meerschweinchens anhand mehrerer objektiver und verhaltensbezogener Kriterien erkennen.

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Tierarztbesuch Katze – Untersuchung ohne Stress und Drama

Welcher Katzenhalter kennt das nicht: Mieze muss zum Tierarzt, und schon Tage vorher ist die Aufregung groß, denn es ist oft ein Problem, sie überhaupt in den Transportkorb zu verfrachten und beim Tierarzt wieder herauszubekommen. Im Wartezimmer folgt dann häufig die erste Panikattacke, und ganz schlimm wird es, wenn eine Untersuchung ansteht. Probleme, die sich vermeiden lassen, wenn man den Tierarztbesuch von Anfang an trainiert.

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Tularämie bei Hunden und Katzen / Hasenpest

Den Kontakt mit toten Hasen, Wildkaninchen, aber auch Ratten, Mäusen oder Eichhörnchen im Feld oder am Wegesrand sollten Spaziergänger meiden. Das gilt auch für Hunde und Katzen. Immer wieder gibt es Fälle der Hasen- oder Nagerpest (Tularämie), eine bakterielle Erkrankung, die zu den meldepflichtigen Tierseuchen gehört. Insgesamt stuft das Labor für klinische Diagnostik „Laboklin“ die Erkrankung bei Hunden und Katzen als „selten“ ein. Dennoch gibt es immer wieder Wellen von steigenden Zahlen der Hasenpest. Brisant ist die Tularämie, weil sie hochansteckend ist, tödlich enden kann und zu den Zoonosen gehört, also von infizierten Wildtieren auf den Menschen übertragbar ist.

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Katze mit amputiertem Bein – Anpassung bei Handicaps

Bei Kater Artur muss der Tierarzt aufgrund eines Tumors ein Hinterbein entfernen. Eine Maßnahme, die vielen Tierbesitzern zunächst äußerst schlimm erscheint. Sie befürchten, dass ihr Tier schwer behindert sein wird und somit keine adäquate Lebensqualität mehr hat. Doch besonders Katzen sind wahre Meister im Umgang mit Behinderungen. Deshalb ist eine nötige Amputation oder gar eine Erblindung kein Grund, eine Katze einzuschläfern.

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