News & Wissenswertes 2018

Erkältung & Schnupfen beim Kaninchen

Auch Kaninchen können sich eine Erkältung einfangen. Ihr Niesen sollte ein Warnzeichen sein, denn schnell kann aus dem simplen Schnupfen (Rhinitis) eine gefährliche Lungenentzündung (Pneumonie) werden. Deshalb: Halten Sie beim ersten Anzeichen einer Erkältung Rücksprache mit Ihrem Tierarzt.

Erkältungskrankheiten können von ganz verschiedenen Bakterien und Viren ausgelöst werden.

Wenn Sie die Tiere versorgen, achten Sie auf gründliche Hygiene. Es gibt spezifische Umstände, die das Risiko erhöhen, dass Ihr Tier eine Erkältung bekommt. So sind z.B. Standort und Beschaffenheit des Geheges von Bedeutung. Starke Zugluft und trockene Heizungsluft können eine Erkältung begünstigen, aber auch übermäßige Unruhe kann für das Tier Stress bedeuten. Stress
ist bekanntlich ein Faktor, der das Immunsystem schwächt, so dass Viren und Bakterien gute Angriffschancen haben. Auch das häufige „Auf-den-Arm-nehmen“ oder wildes, ungewohntes Spielen verursachen Stress.

Ist das Gehege sauber, haben Bakterien wenig „Spielraum“. Aber nicht übertreiben: In einem stets desinfizierten Lebensbereich verlernt der Körper Ihres Tieres, natürliche Abwehrkräfte zu bilden.

Es ist sinnvoll, das Gehege regelmäßig mit heißem Wasser auszuspülen. Die Zeitabstände richten sich nach der Gehegegröße und Anzahl der Kaninchen. Ihr Tierarzt gibt gerne Auskunft. Übrigens: Obst und Gemüse stärken die Abwehrkräfte und sind im Allgemeinen gesund. Doch gewöhnen Sie Ihr Tier langsam an das Frischfutter und fragen Sie Ihren Tierarzt, welches sich eignet.

© by Presse Punkt, Anke Blum

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Kater Elvis erzählt: Der ultimative Betten-Check

Oh, ich bin ein Experte in punkto Betten. Mein Fachwissen nutzt mein Frauchen regelmäßig! Ich weiß ganz genau, an welchen Stellen die Matratze am gemütlichsten ist und ich weiß, dass mein Mensch es sehr schätzt.

Der Check beginnt mit einer Überprüfung der Oberdecke, in welcher Weise sie aufliegt. An einigen Stellen gibt es „Schlupf- und „Einstiegsgelegenheiten“. Hier krieche ich vorsichtig und unbemerkt unter die Decke und teste in einem eigens von mir patentierten „Kriechverfahren“ die besten Stellen der Matratze.

Meist verharre ich mittig und beginne dann mit dem Verfahren, das zeigt, wie lange die Stelle für einen sechs-Kilo-Kater bequem ist. Dann kommt Frauchen ins Spiel. Sie weiß genau, wie lange die Testphase dauert. Just in dem Moment, beim Abbruch meines Tests (meist wird es mir dann zu warm), löst mich Frauchen ab.

Diese ultimativen Betten-Checks sind äußerst energiesparend, wird doch seit Wochen keine Wärmflasche mehr benötigt und unter die Decke gelegt ... Sie sehen: Ein Kater kann mitunter sehr, sehr nützlich sein...

Euer Elvis

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Buchtipp: Eine besondere Freundschaft

Können Sie sich vorstellen, dass ein Steinkauz sich besonders gut mit einem belgischen Schäferhund versteht? Das Buch der Fotografin Tanja Brandt zeigt faszinierende Bilder einer besonderen Freundschaft. Solche Fotos könnten nicht entstehen, wenn die Chemie zwischen den beiden Hauptakteuren nicht stimmen würde.

Bei der Fotografin und Falknerin Tanja Brandt leben der belgische Schäferhund Ingo und Steinkauz Poldi. Dieses Buch erzählt die Geschichte dieser bezaubernden Freundschaft: Wann sind sich die beiden zum ersten Mal begegnet und wie hat sich daraus eine Freundschaft entwickelt? Und wie reagiert der Schäferhund auf die schlechten Launen des frechen Steinkauzes? Welche Abenteuer erlebt die tierische Clique im Alltag...Tanja Brandt zeigt in diesem Buch ganz besondere Bilder, die jedem Tierfreund ans Herz gehen.

Wo die Liebe hinfliegt
Tanja Brandt
Bastei Lübbe AG, www.luebbe.de 
ISBN 978-3-431-03969-6 / 15,00 €

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Beobachten Sie gut das Verhalten Ihrer Katze!

Katzen sind unglaublich individuell und auch bei einer Erkrankung der Schilddrüse sind die Anzeichen unterschiedlich. Die einen Katzen trinken vermehrt, die anderen nicht. Manche sind auffällig nervös, andere nicht. Ein häufiges Alarmsignal für den Tierhalter ist in dem Fall ein Gewichtsverlust des Tieres bei auffällig gutem Appetit. Das Tückische an dieser Erkrankung ist wie bei vielen: Je früher erkannt, desto besser kann der Tierarzt helfen.

Die Schilddrüsenüberfunktion gilt als häufigste hormonelle Erkrankung bei der Katze. Meist sind Tiere im mittleren bis fortgeschrittenen Alter betroffen. Die Schilddrüse ist meist gutartig vergrößert (Schilddrüsenadenom). Durch das Wuchern der hormonbildenden Zellen werden vermehrt die Hormone Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3) ausgeschüttet. Das hat Auswirkung auf dem gesamten Körper, beispielsweise eine erhöhte Herzfrequenz oder Bluthochdruck. Thyroxin wirkt wie „ein Trainer“, der die Verbrennung von Fett und Zucker sowie Organe und Zellen antreibt. Meist kann medikamentös gut geholfen werden und das Tier erhält wieder die alte Lebensqualität.

Alternativen zu Tabletten kann eine Suspension (Saft) sein sowie ein medizinisches Katzenfutter, das die Katze allerdings dauerhaft mögen und ausschließlich fressen muss. Inwiefern die Alternativen sinnvoll sind, muss der Tierarzt entscheiden. Möglich wäre auch eine Radiojodtherapie der Universität Gießen, wobei die Katze zwei bis drei Wochen in Isolation verbringen müsste.

Unbehandelt jedoch hat die Hyperthyreose Auswirkung und schädigt Organe, insbesondere Herz und Nieren können ganz entscheidend in Mitleidenschaft geraten. Meist wertet der Tierhalter die langsame Veränderung am Tier eher als harmlose Alterserscheinung. Nicht selten wird bei einem „Alters-Check“ dann eine Schilddrüsenüberfunktion entdeckt. Der Tierarzt kann über eine Blutprobe den Spiegel des Schilddrüsenhormons Thyroxin im Blut bestimmen. Sollten hier Unregelmäßigkeiten auftreten, stehen weitere Test an, um eine Therapie einzuleiten.

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Süßes, giftiges Mittel zieht Tiere magisch an …

Selbst im Februar sind Schnee und Frost nichts Ungewöhnliches – weder hierzulande, noch in höher gelegenen Regionen. Deshalb benutzen zahlreiche Autofahrer „Glysantin“, ein Frostschutzmittel für den Kühler.

Für Hunde und (Nasch-) Katzen ist die geruchlose und süßlich schmeckende Substanz Ethylenglycol, die im Frostschutzmittel enthalten ist, verlockend.

Aus diesem Grund gilt für Tierhalter äußerste Vorsicht: Sie sollten keine Pfützen nach dem Einfüllen von Glysantin hinterlassen und schon gar keine offenen Behälter in der Garage oder im Haus aufbewahren. Denn nur wenige Milliliter genügen, um einen Vierbeiner tödlich zu vergiften. Im Falle einer Vergiftung ist die Überlebenschance umso größer, je kürzer die Zeitspanne zwischen Giftaufnahme und Behandlung ist. Deshalb muss der Patient möglichst schnell zum Tierarzt.

Anzeichen für eine Vergiftung sind starker Durst, vermehrter Harnabsatz, beschleunigte Atmung, Erbrechen oder Krämpfe. Als erste Hilfe kann der Halter seinem Tier Kohletabletten verabreichen, da sie die Aufnahme des Giftes verzögern.

Der Tierarzt nimmt meist eine Magenspülung vor oder verabreicht Brechmittel. Infusionen erhalten die Nierenfunktion aufrecht und beschleunigen die Ausscheidung des Giftes. Alkohol – vom Tierarzt in entsprechender Dosis injiziert – wirkt als Gegenmittel.

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Kater Elvis erzählt: Sport im Winter

Nein, es will einfach nicht wärmer werden! Wo sind nur der Frühling und flatternden Schmetterlinge? Haben sich eigentlich alle gegen mich verschworen? Im Moment ist mein Stammplatz nicht der Hochsitz im Garten sondern die Couch im Wohnzimmer. Es ist total langweilig! Und Frauchen mit ihrem Spiele-Arsenal von Stoffmäusen, Plastikangeln und Papierkugeln interessiert mich null!

Nur meine Mitbewohnerin Katze Charlotte hüpft vergnügt durch die Wohnung, um total entzückt mit Frauchen lustige Spiele zu unternehmen. Ich schaue ihnen gelangweilt zu. Den Teufel werde ich tun, mein Sofa zu verlassen! „Au ja, komm Elvis, bewege dich mal ein bisschen“, freut sich mein Mensch, als ich dann doch vom Sofa springe. Erwartungsvoll schauen mich Frauchen und Charlotte an. Keine Panik. Schließlich wollte ich nur mal zwischenzeitlich checken, ob sich ein Fisch in meinen Napf verirrt hat. Danach leiste ich mir tatsächlich ein wenig Bewegung, indem ich in einem Satz auf die warme Heizung springe...

Euer Elvis

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Buchtipp: Erkrankungen erkennen

Wie beuge ich Krankheiten vor und woran erkenne ich, dass mein Meerschweinchen krank ist? Die Autoren Dr. Doris Quinten und Dr. Frank Malkusch vermitteln allen Meerschweinchenhaltern und -züchtern das erforderliche Basiswissen zur Vorbeugung, Erkennung, Einschätzung und Behandlung der wichtigsten und häufigsten Meerschweinchenkrankheiten.

Dazu gehören zum Beispiel Stoffwechselerkrankungen, Hauterkrankungen, Erkrankungen der Harn- und Fortpflanzungsorgane, Infektionskrankheiten oder Krankheiten des Verdauungstraktes. Zusätzlich nehmen die Themen Haltungs- und Fütterungsfehler einen besonderen Raum ein. Der Ratgeber ist zwar fachlich, aber durchaus auch für den absoluten Laien verständlich geschrieben. Er bietet hilfreiches Wissen und eignet sich gut als Nachschlagewerk im Bücherregal des Meerschweinchen-Freundes.

Meerschweinchenkrankheiten
Doris Quinten / Frank Malkusch,
Ulmer Verlag, www.ulmer.de
ISBN 978-3-8001-5454-8 / 14,90 €

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Kopfschütteln: Hinweis auf eine Entzündung

Viele Hundebesitzer kennen das: Frida schüttelt wie verrückt mit dem Kopf, kratzt sich die Seele aus dem Leib und stinkt aus dem Ohr wie eine alte Socke. Doch nicht ein Floh, der sich ins Ohr verirrt hat, ist hier üblicherweise der Übeltäter, sondern eine Entzündung des äußeren Gehörgangs, die der Hunde-Dame arg zu schaffen macht. Denn besonders Rassen mit langen, hängenden Ohren wie Spaniel oder Pudel, deren dichtbehaarte, schwere Ohrmuscheln den Gehörgang „abdichten“, sind anfällig für die sogenannte Otitis externa.

Die Ursachen einer Ohrentzündung sind dabei vielfältig: Erkrankungen des äußeren Gehörgangs entstehen u.a. durch Pilze, Bakterien oder Parasiten wie Ohrmilben. Auch eine übermäßige Produktion von Ohrschmalz oder Fremdkörper wie Grannen, die ins Ohr gelangen, können zu einer Entzündung führen. Auch eine Allergie oder eine Schilddrüsenunterfunktion kann der Anlass sein für den entzündeten Gehörgang.

Betroffene Hunde schütteln auffällig mit dem Kopf, halten diesen schief oder reiben die Ohren über den Boden. Typisch ist auch der unangenehme Geruch aus dem Ohr. Spätestens jetzt sollte der Gang zum Tierarzt nicht mehr aufgeschoben werden, der dann fachgerecht den Gehörgang bis zum Trommelfell inspiziert, gegebenenfalls einen Abstrich macht und so die Ursache ermittelt.

Eine Tiefenreinigung des Ohres sollte unbedingt dem Fachmann überlassen werden, denn beispielsweise durch den Gebrauch von Wattestäbchen kann der Tierhalter hier viel falsch machen, im schlimmsten Fall sogar das Trommelfell zerstören. Ebenso sollten Hundehalter vorsichtig bei der Anwendung von Ohrreinigern aus dem Zoohandel oder beliebigen Hausmitteln sein. Ohne eindeutige Diagnose können sich durch die Anwendung solcher Mittel beim Tier die Beschwerden verschlimmern. Vorbeugend rät der Tierarzt, Hunden, denen die Haare tief ins Ohr hinein wachsen, diese regelmäßig zu entfernen oder entfernen zu lassen. Ist der Hund eine Wasserratte oder buddelt gerne, empfiehlt es sich, anschließend die Ohrmuschel – nicht den Gehörgang! – zu trocknen und mit einem um den Finger gewickelten dünnen Papiertuch auszuwischen, denn Wasser und Sand begünstigen die Vermehrung von Bakterien und Pilzen.

www.bundestieraerztekammer.de

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Kotfressen: Marotte oder ein Hinweis?

Manche Hunde erschnuppern fremden Kot, um ihn zu fressen. Was könnte es damit auf sich haben? Bei Welpen ist es meist mit einer natürlichen Neugier zu erklären. Mögliche Gründe für den erwachsenen Hund sind zahlreich. Zum Beispiel wurde das Kotfressen bei Tieren vermehrt beobachtet, die zu wenig Auslauf hatten. Aber auch gesundheitliche Ursachen können zugrunde liegen. Zum Beispiel kann es sein, dass der Hund an Magen- und Darmparasiten leidet. Die Neigung, Kot zu fressen, kann auch ein Hinweis darauf sein, dass eine Unterfunktion der Bauchspeicheldrüse vorliegt. Hier ist es ratsam, den Vierbeiner in der Tierarztpraxis durchchecken zu lassen. Ein Mangel an Nährstoffen oder Mineralien im Futter kann das Tier ebenfalls dazu bewegen, Kot zu sich zu nehmen. Sollte der Hund ein Alleinfuttermittel bekommen, ist aber in der Regel der Nährstoffgehalt gedeckt.

Nur nach einem gründlichen Tierarzt-Check können Sie als Tierhalter sicher sein, ob es sich schlichtweg um eine Marotte handelt oder nicht. Auch wenn es eine Marotte ist: Sie sollte abgestellt werden, kann der Hund sich doch am fremden Kot mit Viren, Bakterien oder Wurmeiern infizieren.

Das Kotfressen nennen Tierärzte in der Fachsprache Koprophagie. Bei einigen Tierarten ist dies sogar ein ganz normales Verhalten, beispielsweise bei Kaninchen oder Meerschweinchen. Sie nehmen hierdurch wichtige Nährstoffe auf, die zuvor von Bakterien im Dickdarm gebildet werden. Allerdings zählt der Hund nicht zu diesen Tierarten, so dass es für ihn keinesfalls normal ist, fremden oder eigenen Kot aufzunehmen.

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Schnee, Nässe, Kälte: Schützen Sie Ihren Hund

Kälte, Schneematsch und Nässe – davor schützen wir uns, wenn wir das Haus verlassen. Sehr viel anders verhält es sich auch nicht für unsere Hunde. Dabei sind „ältere Semester“ und leicht frierende Hunde besonders schützenswert. Bei nasskaltem Wetter können Senioren-Hunde Gelenkbeschwerden haben. Deshalb plant man hier lieber kürzere Spaziergänge ein. Ein zugfreier Schlafplatz sollte selbstverständlich sein. Übrigens: Das Auflegen eines warmen Kirschkern- oder Dinkelkernkissens nimmt der Hund meist gern an.

Vermeiden Sie derzeit für jeden Hund langes Stehen, Sitzen und Liegen – auch Ihr Tier kann sich erkälten und Blasen- oder Nierenentzündungen bekommen. Mäntel sind für Welpen, kleine Rassen, kurzhaarige Hunde ohne Unterwolle und alte Hunde oder erkrankte Tiere kein nettes Beiwerk, sondern äußerst sinnvoll. Warmes, klares Wasser gegen Matsch und Eisklumpen, ein gründliches „Abrubbeln“ mit einem trockenen Handtuch – daran denken die meisten Tierfreunde. Sollte der Hund über Streusalz gelaufen sein, ist es sinnig, die Pfoten abzuspülen. Hier können auch vor dem Spaziergang Melkfett oder Vaseline zum Schutz aufgetragen werden. Bitte verwenden Sie keine Cremes mit Parfüm. Teebaumöl als Pfotenschutz ist giftig, da der Hund das Öl ablecken könnte.

Baden mindert die körpereigene Fettschicht, die der Hund braucht, um sich vor Kälte und Nässe zu schützen. Und: Vermeiden Sie das Schneefressen. Ballspiele im Schnee animieren den Hund dazu. Möglich ist eine Entzündung der Magenschleimhaut.

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