Tag „Katzenkrankheiten“

Was ist eigentlich ein Notfall?

Allzu oft landen Fälle beim Notdienst, die auch in den normalen Sprechzeiten hätten behandelt werden können. Im Notfalldienst werden Patienten außerhalb der üblichen Sprechzeiten, nachts, an Wochenenden und Feiertagen tierärztlich versorgt. Zeigt das Haustier aber schon seit einiger Zeit Symptome, die den Tierhalter nun plötzlich beunruhigen, sollte man überlegen, ob der Tierarztbesuch auch bis zum nächsten Werktag warten kann. Denn der Notfalldienst sollte Notfällen vorbehalten sein. 

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Herbstgrasmilben: Juckreiz lindern

Sie sind winzig, orange-rot gefärbt und lauern im Gras und auf anderen, vorzugsweise niedrigwachsenden Pflanzen: Die Larven der Herbstgrasmilbe. Sie kommen fast in ganz Mitteleuropa vor und treten gehäuft gegen Ende des Sommers sowie im Herbst auf. Diese sehr kleinen (< ein Millimeter), sechsbeinigen Milben finden sich auf Weiden und Wiesen, in Gärten und Parks sowie an Waldrändern an feuchten, warmen, von Sonne beschienenen Stellen. Läuft ein passender Wirt vorbei, wie beispielsweise ein Hund, eine Katze oder auch ein Mensch, lassen sich die kleinen Plagegeister einfach von den Pflanzen abstreifen.

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Husten und Räuspern der Mieze ernst nehmen

Eine aktuelle Studie aus der Schweiz legt die Vermutung nahe, dass Infektionen mit einem Lungenwurm (Aelurostrongylus abstrusus) bei der Katze häufiger vorkommen als bislang angenommen. 10,7 Prozent der Tiere wurden positiv auf den Katzenlungenwurm getestet – im Vergleich zu 2,5 Prozent bei vorherigen Studien. Der Grund: Bei dieser Studie kam eine neue Messmethode zum Einsatz, bei der nicht wie bislang üblich Kotproben von drei aufeinanderfolgenden Tagen, sondern das Blut der Tiere untersucht wurde. So können Anzeichen einer Infektion früher und länger nachgewiesen werden. 

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Katze: Beim Schmusen auf Wunden achten!

Bei Kater Leo entdeckte Frauchen eine winzige verklebte Stelle im Fell. Sie war leicht geschwollen. „Ihre schnelle Reaktion hat Schlimmeres verhindert“, lobt die Tierärztin die Tierhalterin, weil sie ihren Kater frühzeitig in die Praxis gebracht hat. Aber es hätte noch früher sein können, denn Leo hat bereits einen eitrigen Abszess.

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Finanzielle Vorsorge fürs Tier treffen

Jeder Tierhalter möchte seinem Tier die möglichst beste tiermedizinische Versorgung zukommen lassen. Die Versorgungsleistungen für ein Tier sind stets optimiert worden, tierärztliche Kosten sind zwangsläufig gestiegen. Nötige Operationen, zum Beispiel in der Gelenkchirurgie, können heute schnell in den vierstelligen Euro-Bereich für den Tierbesitzer kommen. Bildgebende Diagnostik zur Voruntersuchung sowie Medikamente, Nachsorge, evtl. physiotherapeutische Maßnahmen schlagen zusätzlich zu Buche.

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