Tag „Hundekrankheiten“

Nicht zögern, den Tierarzt zu kontaktieren

Toben, Laufen, Spielen – das liebt Rüde Ben über alles. Doch nach der Fütterung ist es Pflicht, zunächst eine längere Pause einzulegen. Warum? Spielt und tobt der Hund mit vollem Magen, kann es zu einer „Magendrehung“ kommen. Mittlere bis kleinere Hunde sind nicht so gefährdet wie größere. Doch generell gilt: der Hund sollte nach der Fütterung ruhen

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Wunden nach Operation unbedingt schützen

Nach operativen Eingriffen, zum Beispiel einer Kastration, hat Ihr tierischer Freund eine Wundnaht, deren Fäden nach zirka zehn Tagen gezogen werden. Die Wunde wird oftmals in mehreren Schichten genäht, sichtbar bleibt lediglich die oberflächliche Hautnaht. Ob Hund oder Katze – Ihr Tier wird in jedem Fall versuchen, die Wunde mit Zunge und Zähnen zu bearbeiten, was zu schweren Komplikationen führen kann. Es wird geleckt und geknibbelt. Schon zehn Minuten Lecken reichen aus, um schwere Entzündungen hervorzurufen. 

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Züchtungen meiden, Schmerzen verhindern

Das ist doch krank!“ – mit diesem Slogan möchte die Berliner Tierärztekammer den Trend zum unbedachten Tierkauf stoppen und potenzielle Käufer sensibilisieren. Plakate gegen Qualzucht wurden in Berlin veröffentlicht, auf denen Tierärztinnen und Tierärzte Stellung beziehen. 

„Der Hang zum Besonderen darf nicht auf die Kosten der Tiergesundheit gehen“, mahnt die Präsidentin der Tierärztekammer Berlin, Dr. Heidemarie Ratsch. Auch solle jede Nutzung von Defektzuchten in der Öffentlichkeit durch Werbung oder in Filmen unterlassen werden, um den Erwerb solcher Tiere nicht zusätzlich anzureizen. Ebenso wurde ein neuer Flyer erstellt, um zukünftige Tierhalter über verschiedene Qualzuchtmerkmale bei Katzen zu informieren. 

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Ernste Gründe für „Geruchsalarm“

Wenn der eigene Hund wohlig warm in seinem Körbchen liegt und leise vor sich hinpubst, macht man als Tierhalter gerne mal einen Scherz. Passiert der „Geruchsalarm“ mehrfach, ist dem Menschen bald nicht mehr zum Lachen. So genannte Flatulenzen, wie der Mediziner sagt, müssen nicht immer auf eine Erkrankung hindeuten. Auf die Menge der Vorfälle sollte der Tierhalter indessen achten. 

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Was ist eigentlich ein Notfall?

Allzu oft landen Fälle beim Notdienst, die auch in den normalen Sprechzeiten hätten behandelt werden können. Im Notfalldienst werden Patienten außerhalb der üblichen Sprechzeiten, nachts, an Wochenenden und Feiertagen tierärztlich versorgt. Zeigt das Haustier aber schon seit einiger Zeit Symptome, die den Tierhalter nun plötzlich beunruhigen, sollte man überlegen, ob der Tierarztbesuch auch bis zum nächsten Werktag warten kann. Denn der Notfalldienst sollte Notfällen vorbehalten sein. 

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Kontrolle der Prostata beim älteren Rüden

Symptome vieler Erkrankungen fallen meist erst auf, wenn das Tier bereits schwer erkrankt ist. Deshalb ist der regelmäßige Gesundheitscheck zur frühzeitigen Erkennung äußerst wichtig. Ein Beispiel ist die gutartige Vergrößerung der Prostata des älteren, unkastrierten Rüden. Sie tritt oft auf, denn mit zunehmendem Alter verändert sich das Verhältnis der Geschlechtshormone Testosteron und Östrogen zueinander. Es entsteht ein Ungleichgewicht, das zur Vergrößerung der Prostata führt. 

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Spaß im Wasser, aber trotzdem mit Vorsicht!

Bruno sitzt neuerdings seitlich. Der Schwanzansatz ist leicht geschwollen, das Fell ist an dieser Stelle borstig. Anfassen lassen mag er sich dort nicht. Offenbar hat er große Schmerzen. Beim Laufen hält er seine Rute in einer eigenartigen, waagerechten Position. Bei Bruno handelt es sich um den so genannten „Hammelschwanz“, der „Wasserrute“ oder das „Cold Tale Syndrom“. Ausschließlich ein Tierarzt kann diese Diagnose stellen, nachdem andere Erkrankungen mit ähnlicher Symptomatik ausgeschlossen wurden.

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Achtsamkeit bei vermehrtem Durst …

Die eitrige Entzündung der Gebärmutter (Pyometra) ist ein recht häufiges Krankheitsbild der erwachsenen oder älteren nicht kastrierten Hündin (möglich auch bei der unkastrierten Katze). Gegen Ende der Läufigkeit während der empfängnisbereiten Phase der Hündin, ist der Muttermund geöffnet und es können Bakterien bis in die Gebärmutter aufsteigen. Kommt es zusätzlich noch zum hormonellen Ungleichgewicht oder einer Beeinträchtigung des Immunsystems, z. B. durch Stress, ist der Körper nicht in der Lage diese Keime selber zu vernichten.

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